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  • Dr. Thomas Spörer

Was Scheidungen so teuer machen kann

Schneller als man denkt können sich die Kosten für eine Scheidung schnell in die Höhe schrauben.


Was Scheidungen so teuer machen kann


Scheidungen gelten hierzulande u.a. auch als Schuldenfalle. Diesen Schluß legt eine Studie dar, die im "Überschuldungsreport" 2008 zitiert wird, wo auch erwähnt wird, daß neben einem Jobverlust gerade Scheidungen als größter Verarmungsfaktor in Deutschland gelten.


Was jedoch Scheidungen so teuer machen kann, soll eine kleine Reihe von Hinweisen verdeutlichen, deren Aufzählung allerdings beliebig verlängert werden könnte.


Im Juristischen Verfahren (JV) überschätzt der Antragsteller (Kläger ) häufig seine Erfolgsaussichten und unterschätzt gleichzeitig die Höhe der ihm entstehenden Kosten. Ebenso verschätzt er sich bei der Verfahrensdauer. Resultat: Fehleinschätzungen ohne Ende.


Häufig sollen im JV Kränkungen und Herabwürdigungen in klingende Münze umgesetzt werden (...wird Dich teuer zu stehen kommen...). Das hier Gewonnene geht durch die anfallenden Anwaltsgebühren wieder verloren.


Anwälte wollen verdienen. Daher vereinnahmen sie bei einem verlorenen Prozeß die gleichen Gebühren wie bei einem gewonnenen.


Auch ein Anwaltswechsel bei Unzufriedenheit macht die Sache nicht billiger.

Ein erbitterter Kampf, der nicht zum Vergleich führt, geht immer mit steigenden Kosten für die Mandanten einher.


Verheerend sind häufig nicht nur die Urteile, sondern auch die Fristen bis zu deren Zustandekommen.

Zusammengefaßt werden Scheidungen zwangsläufig teuer, wenn kein Einigungswille besteht, und vor Gericht alles durchgefochten werden muß mit ungewisser Dauer und ungewissem Ausgang.


Schutz bietet hier eine Scheidungspolice, die alle scheidungsrelevanten Kosten zusammenfaßt und zum Festpreis in ein Leistungspaket schnürt und Leistung sowie Kostendeckelung vertraglich zusichert.

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